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Neuauflage der Broschüre des „Ettlinger Bündnis gegen Rassismus und Neonazis: Fritz Birk – Der in Ettlingen geborene Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Verteidiger der Spanischen Republik“ erschienen.

Vorwort von Dieter Behringer zur nunmehr in dritter Auflage erschienenen Broschüre des Ettlinger Bündnis gegen Rassismus und Neonazis:
„Fritz Birk – Der in Ettlingen geborene Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Verteidiger der Spanischen Republik“

Die unerwartete große Nachfrage macht es möglich, dass unsere Broschüre über Fritz Birk inzwischen in dritter Auflage erscheinen kann. Ausdrücklich bedanke ich mich bei den Leserinnen und Lesern für die sehr posiven Kommentare und Anregungen. Besonderer Dank gilt dem Historiker Dr. Werner Abel, der mir umfangreiches Material aus dem Komintern-Archiv in Moskau zur Verfügung stellte und mir das von Alfred Kantorrowicz redigierte Buch Tschapaiew, das in der ersten Auflage erschien, zugänglich machte. Dr. Werner Abel unterstützte mich auch mit manchem fachlichen Hinweis. Ihm ist es zu verdanken, dass das Kapitel „Die XIII. Internaonale Brigade“ umfangreiche Erweiterung und Ergänzung durch den Abschnitt „Die XI. Internaonale Brigade“ erfahren konnte und wir nun konkretere Vorstellung über die Zeit Friedrich Birks in Spanien erhalten. In einem Nachwort erhält Wolfgang Birk, der Enkel Fritz Birks, die Gelegenheit, seine Gedanken zum Umgang seiner Großmutter mit dem antifaschistischen Widerstand seines Großvaters und dem daraus herrührenden Leid für Partnerschaft und Familie während seiner Kindheit und Jugend zu formulieren. Wir hoffen, dass auch die dritte Auflage der Broschüre vielen Leserinnen und Lesern interessante Informationen bietet.

Download der kompletten Broschüre unter:
http://www.kfsr.info/2017/05/broschuere-des-ettlinger-buendnis-gegen-rassismus-und-neonazis-gegen-das-vergessen-ueber-den-spanienkaempfer-friedrich-birk-erschienen/

Die Druckversion kann über das Ettlinger Bündnis gegen Rassismus und Neonazis, ettlinger-buendnis@gmx.de, für eine Spende von 6 € inclusive Porto, bestellt werden.
Man kann die Broschüre auch in der Bücherscheune Ettlingen, Hildastr. 15 zu den nachfolgenden Öffnungszeiten erwerben.: Freitag 15-18 Uhr, Samstag 10-13 Uhr

Auf nach Durlach! Naziaufmarsch verhindern! 3. Juni

Kein Platz für Nazis!
Weder in Karlsruhe noch anderswo!

für den 3. Juni hat die Nazi-Szene angekündigt, einen Aufmarsch zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ in Karlsruhe durchzuführen – eine seit 2009 stattfindende bundesweite Nazi-Demonstration mit großer Bedeutung für die extreme Rechte.
Wir wollen in einer vielfältigen, weltoffenen und solidarischen Stadt leben. Wir wollen in einer Stadt leben, in der sich alle Menschen angstfrei vor rassistischen Übergriffen und Diskriminierung bewegen können.

Deshalb müssen wir diesen Nazi-Afmarsch verhindern!
Gemeinsam stellen wir uns Rassismus, Menschenfeindlichkeit und den Nazis in den Weg!
Deshalb am Samstag, den 3. Juni gemeinsam nach Durlach!

ab 9 Uhr Mahnwache am Hbf Karlsruhe: Treffpunkt zur gemeinsamen Anfahrt

ab 11:00 Uhr Mahnwachen bei der Nazi-Route:

Hubstr. , Pforzheimerstr./Waldshuterstr., Ochsentorstr., Bergbahnstr.

ab 11:00 Uhr Kundgebung der Stadt Karlsruhe Busbahnhof Durlach
ab 14:00 Uhr Demo und Kundgebung des DGB

Infos unter:
http://ka-gegen-rechts.de/notddz2017/

Wenn sich der Demonstrationszug wie geplant vom Bahnhof Durlach aus auf den Weg macht, wird Querfunk auf seiner Frequenz 104,8 MHz (im Internet per Livestream auf www.querfunk.de) ein Programm aus Anti-Nazi-Liedern von unterschiedlichsten Bands aus verschiedenen Stilrichtungen aber allesamt mit klarer Botschaft senden. Die Durlacher Bevölkerung wird damit dazu eingeladen, das Radio einzuschalten, ans Fenster zu stellen und laut aufzudrehen. Denn gegen Nazis kann man nicht laut genug sein. Insbesondere gilt das für die Anwohner entlang der angemeldeten Route des „Tags der deutschen Zukunft“, in der Pfinzstraße, am Hengstplatz, in der Blumentorstraße, der Grötzinger Straße, der Karls-Weysser-Straße und der Badener Straße. Erklärtes Ziel der Aktion ist, den Aufmarsch durchgängig mit Musik der Gegenbewegung zu beschallen und so auf eine weitere Art zu signalisieren, dass Nazis in Karlsruhe nicht willkommen sind. Je mehr Radios an diesem Tag in Durlach laufen, umso größer das Zeichen der Solidarität gegen rechtes Gedankengut, wie Nationalismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit.
Für Querfunk gehört Widerstand gegen Rechts zum Selbstverständnis. Das Freie Radio wendet sich in seinen Programmrichtlinien gegen jede Form von Diskriminierung und plädiert für eine vielfältige, weltoffene und solidarische Gesellschaft.

Gernika – Der Beginn des Zweiten Weltkriegs?

Vortrag und Diskussion mit Reinhard Neudorfer
Donnerstag, 04.05.17, um 19 Uhr
in der
Scheune der Diakonie, Ettlingen, Pforzheimer Str. 31

Der Krieg in Spanien war der erste moderne Krieg des 20. Jahrhunderts. Das zeigte sich in der Taktik vom Zusammenwirken zwischen Panzertruppe und Infanterie bis hin zum Krieg gegen die Zivilbevölkerung durch das Bombardement der Städte. Gernika ist das bekannteste Beispiel eines Kriegsverbrechens, das die Welt in dieser Dimension bis dahin nicht kannte. Zum Einsatz kamen modernste Jagdflieger, Bomber und Sturzkampfflugzeuge, gegen die die kaum vorhandene republikanische Luftabwehr keine Chance hatte. Die Bomben warf in den wenigsten Fällen Francos Luftwaffe, terrorisiert wurde die Bevölkerung von deutschen und italienischen Geschwadern. Auch das ist ein Grund dafür, nicht nur von einem Bürgerkrieg zu sprechen.
Ein geeintes und internationales antifaschistisches Engagement für die Spanische Republik hätte den faschistischen Mächten ihre Schranken aufgezeigt. Durch ein entschiedenes Parteiergreifen Englands und Frankreichs für die Tschechische und die Spanische Republik wäre vielleicht der 2. Weltkrieg verhindert worden. Die Befreiung vom Faschismus hätte dann viele Jahre vor 1945 stattgefunden.

Historiker können die Frage „Was wäre, wenn?“ ebenso stellen wie auch die, ob die Warnungen der Geschichte verstanden wurden. Sind die heutigen Demokratien wirklich stabiler als die der 30er Jahre? Werden sie dem internationalen Rechtsruck standhalten?

MY BEST OF BB

Das Ettlinger Bündnis gegen Rassismus und Neonazis lädt ein zur gemeinsamen Veranstaltung mit dem DGB und der Anne-Frank-Realschule.

MY BEST OF BB

Brecht-Abend

mit Gina Pietsch, Gesang

und

Christine Reumschüssel am Piano

Seitdem Gina Pietsch auf der Bühne steht, beschäftigt sie sich mit Bert Brecht und kann so jede Menge Geschichten über ihn erzählen. Es sind ihre Lieblingsgeschichten und es sind ihre Lieblingslieder, wovon ein Großteil auch die BEST OFs ihres Publikums sind.

Vor 60 Jahren, am 14. August 1956, starb Bertolt Brecht. Wie kein Anderer ist Brecht Dichter der Arbeiterbewegung. Von dem Gedanken getragen, dass die Arbeiterbewegung nur in einer gemeinsamen „Einheitsfront“ aller politischen Strömungen den Faschismus und die Gefahr eines erneuten Weltkriegs wirkungsvoll bekämpfen kann, schrieb Brecht viele Lieder der Solidarität. Auf diesem Prinzip beruht nach dem Weltkrieg die Gründung der deutschen Einheitsgewerkschaft, des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB).

Donnerstag, 17.11.16 um 19 Uhr

Anne-Frank-Realschule Ettlingen

Middelkerker Str.1-5

Kooperationspartner: Anne-Frank-Realschule

Ettlinger Bündnis gegen Rassismus und Neonazis

Eintritt frei! Spenden erwünscht!

Schluss jetzt! Naziaufmärschen ein Ende setzen! ! Am 3. September Karlsruhe Stephanplatz Karlsruhe

Am 03. September wollen die Neonazis von „Karlsruhe wehrt sich“ nach drei Monaten „Sommerpause“ wieder loslegen. Wieder wollen sie gegen „Flüchtlinge“, „Ausländer“, „Linke“, „Schwule“, „Bundesregierung“ – alles „Undeutsche“ – hetzen. Die jungen und alten Nazis bringen nur wenige Dutzend AnhängerInnen auf die Straße – nicht zuletzt auch ein Erfolg des anhaltenden Gegenprotests. Aufgeben wollen sie noch nicht.
Unverständlich ist uns nach wie vor die Haltung der Stadtverwaltung, die diesem grundgesetzwidrigen braunen Treiben unter Berufung auf das Versammlungsgesetz nichts entgegen zu setzen weiß.

Zeigen wir, dass Karlsruhe sich wehrt – gegen Nazis und nationalistische Hetze!

Am 03. September gemeinsam auf die Straße – so viele wie möglich!

Stellen wir uns den Neonazis in den Weg!

Programm ab morgens:

– Ab 08:00 Uhr antifaschistischer Flohmarktstand des AAKA auf dem Stephanplatz
– Ab 18:00 Uhr Kundgebung und Gegenproteste Karlsruhe Stephanplatz