Moria brennt!

Dreizehntausend Menschen leben auf Lesbos jetzt auf der Straße, weil das Camp fast vollständig zerstört ist. Die Lage in den Camps auf den griechischen Inseln ist seit Jahren katastrophal. Jetzt kommt es zu einer extremen Notsituation für alle Menschen, nachdem letzte Woche bereits die ersten Corona-Fälle bestätigt wurden.
Der Brand zeigt das Versagen der europäischen und deutschen Flüchtlingspolitik. Über 170 Städte und Kommunen in Deutschland sind aufnahmebereit! Evakuiert die Lager! Die Politik muss endlich handeln!
Das Ettlinger Bündnis gegen Rassismus und Neonazis bittet mit Unterstützung der Ettlinger Kirchengemeinden, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, das AK-Asyl und des Ortsverbands der Partei die LINKE inständig seit vielen Monaten den Oberbürgermeister und die Stadträtinnen und Stadträte, Ettlingen zum sicheren Hafen zu erklären und sich für die zusätzliche Aufnahme Geflüchteter in unserer Stadt einzusetzen. Der Gemeinderat hat diesen Beschluss bisher nicht gefasst. Trotzdem trägt auch Ettlingen Verantwortung, seine Stimme zu erheben und sich für die Evakuierung der Geflüchteten einzusetzen sowie eigene Aufnahmekapazitäten bereitzustellen und offensiv anzubieten, denn den Menschen in Moria muss umgehend geholfen werden. Das Leid der Menschen erfordert eine sofortige Evakuierung!
Herr Oberbürgermeister, verehrte Stadträtinnen und Stadträte, handeln Sie jetzt! Beweisen Sie, dass Menschenrechte in Ettlingen mehr als nur leere Floskeln sind! Lassen Sie Solidarität und Menschlichkeit nicht an der Stadtgrenze enden!


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