Biographie des Ettlinger Widerstandskämpfers Fritz Birk in 4. Auflage erschienen

Das Ettlinger Bündnis gegen Rassismus und Neonazis ist höchst erfreut, dass ab sofort die Biographie von Fritz Birk, dem in Ettlingen geborenen Widerstandskämpfer gegen den Faschismus wieder verfügbar ist. Das Bündnis hat das Buch in vierter, erweiterter und aktualisierter Auflage herausgebracht.

Dieter Behringer

Fritz Birk, Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Verteidiger der Spanischen Republik

Das Buch ist für 6 € + Porto (1,90€) beim Ettlinger Bündnis gegen Rassismus und Neonazis, ettlinger-buendnis@gmx.de, zu bestellen.

1894 wurde Friedrich Wilhelm Birk in Ettlingen als Sohn des Bahnwarts Mathias Birk und seiner Ehefrau Magdalena geboren. Mit Ausbruch des 1. Weltkriegs wurde er zum Militärdienst eingezogen und zur Arbeit in der Waffenproduktion zu Krupp in Essen abkommandiert. 1922 zog Fritz nach Tiengen.

Zuerst Mitglied der SPD, dann KPD.1923 gründete er die KPD-Ortsgruppe Tiengen und war Mitglied im Bürgerausschuss. Im März 1933 wurde Birk in „Schutzhaft“ genommen. Nach seiner Freilassung flüchtete Fritz in die Schweiz. Hier wurde er der Hauptverantwortliche für den Schmuggel großer Mengen illegaler Schriften ins Reich.

Fritz Birk folgte dem Aufruf der KPD nach Spanien und wurde im November 1936 der XIII. Internationalen Brigade zugeteilt. Später gehörte er der XI. Brigade an.

1939 wurde Fritz in Frankreich interniert. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht transportierte ihn die Gestapo nach Karlsruhe. Das Oberlandesgericht Stuttgart verurteilte ihn zu drei Jahren Zuchthaus. Danach wurde er ins KZ deportiert. Nach der Befreiung konnte Fritz Birk nach Tiengen zurückkehren.

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