Archiv für Mai 2016

Gedenkstättenfahrt zum Illenau Arkaden Museum in Achern am Samstag, 11.06.2016

Abfahrt in Ettlingen um 13.45 Uhr, Anmeldung unter: ettlinger-buendnis@gmx.de
1842 wurde die badische Heil- und Pflegeanstalt gegründet. Sie wurde zu einer Musteranstalt unter den badischen Irrenanstalten. 1940 wurde die Anstalt aufgelöst und ein Drittel der Patienten aufgrund des Führerbefehls in der sogenannten Aktion T4 in Grafeneck ermordet. Im Museum wird die Geschichte der Illenau dargestellt.

Film und Diskussion: Donnerstag, 2. Juni, 19 Uhr, Scheune der Diakonie, Pforzheimer Str. 31, Ettlingen

1934 trat das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ in Kraft. Es war das erste Rassegesetz der Nationalsozialisten. Auf seiner Grundlage wurden bis 1945 etwa 400.000 Menschen, die an einer körperlichen oder geistigen Krankheit litten oder nur im Verdacht einer solchen standen, zwangsweise sterilisiert. Dieser Verdacht genügte, um die Betroffenen in eine Anstalt einzuweisen. Der größte Teil, der durch Meldebögen und Denunziation erfassten Menschen, war nicht erbkrank. Am 1. September 1939 ordnete Adolf Hitler durch einen persönlichen Erlass den Beginn der bereits geplanten „Euthanasie“ an. In den „Euthanasie“-Gasmordanstalten und anderen Heil- und Pflegeanstalten wurden etwa 300.000 Menschen durch Gas, Medikamente oder gezieltes Verhungernlassen ermordet.
Dokumentarfilm von Guillaume Dreyfus, Frankreich 2014, 58 Min., Interviews mit Zwangssterilisierten und Kindern von Menschen, die in der NS-„Euthanasie“ ermordet wurden.

Film und Diskussion: Donnerstag, 2. Juni, 19 Uhr, Scheune der Diakonie, Pforzheimer Str. 31, Ettlingen

1934 trat das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ in Kraft. Es war das erste Rassegesetz der Nationalsozialisten. Auf seiner Grundlage wurden bis 1945 etwa 400.000 Menschen, die an einer körperlichen oder geistigen Krankheit litten oder nur im Verdacht einer solchen standen, zwangsweise sterilisiert. Dieser Verdacht genügte, um die Betroffenen in eine Anstalt einzuweisen. Der größte Teil, der durch Meldebögen und Denunziation erfassten Menschen, war nicht erbkrank. Am 1. September 1939 ordnete Adolf Hitler durch einen persönlichen Erlass den Beginn der bereits geplanten „Euthanasie“ an. In den „Euthanasie“-Gasmordanstalten und anderen Heil- und Pflegeanstalten wurden etwa 300.000 Menschen durch Gas, Medikamente oder gezieltes Verhungernlassen ermordet.

Dokumentarfilm von Guillaume Dreyfus, Frankreich 2014, 58 Min., Interviews mit Zwangssterilisierten und Kindern von Menschen, die in der NS-„Euthanasie“ ermordet wurden.